„Arnold“ by Fürst Ruprecht ( I only do four-wheel drive )

Lagebericht:
Der umgebaute 7S2P-Akku vom Hoverboard hält also definitiv nicht sehr lange durch. Der Batteriemanager schaltet die Spannungsversorgung einfach ab. Ist nicht schlimm, habe ja einen zweiten Akku zum Wechseln (Motorhaube öffnen - Wechseln - weiter gehts). Werde später mal nachmessen wann die Abschaltung erfolgt.
Die drei Mähmotoren und Messer schlagen sich sehr gut, bei hohem Gras ist es schon fast mulchen. Während man die Mähmesser kaum hört, machen die Antriebsmotoren einen mächtigen Lärm. Das müßte eigentlich besser gehen.

Dennoch erweckt Arnold sehr viel Interesse und Bestaunen bei meinem Volk.

Ich habe ja bewußt den schwierigen Weg gewählt, alles von Null auf zu programmieren und möglichst nichts zu übernehmen, was natürlich sehr mühsam ist. Inzwischen kann Arnold GPS-Punkte einzeln sammeln (Punkt für Punkt) oder fortlaufend in vorgegebenem Abstand und an den PC senden. So können Routen hoch und runter geladen werden. Die Zielverfolgung zeigt Funktion, aber die Genauigkeit ist stark schwankend. Ich kann gerade nicht sagen, ob es am GPS-Empfang liegt oder an der Signalauswertung. Bei der Zielverfolgung schwingen die Vorderräder, ich vermute das liegt an der Signalaufbereitung und ggf. an den Regelparametern des Stanley Controllers.
Der GPS-Empfang ist auf jeden Fall bei meinen Flächen eine Herausforderung, das zeigen die ersten Versuche.
Bei der Signalauswertung probiere ich verschiedene Extended Kalman Filter. Ich versuche auch in diese GPS-Fix-Geschichte einzudringen.
Ein Problem habe ich auch mit meinen China V5-Radio-Modems. Die Reichweite ist echt besch…i……ss……en. Ich hoffe, es liegt am Betreiber, dann könnte man (wer?) daran noch was machen.
Es bleibt also mühsam - aber spannend.

Gruß Fürst Ruprecht
 
Es bleibt also mühsam - aber spannend.
Beeindruckendes Projekt, Glückwunsch zu diesem Projekterfolg und was wäre denn ein Projekt wenn alles auf Anhieb klappt, oder wenn keine Verbesserungsmöglichkeit also "Room4Improvement" gabe. Dann könnte es ja jeder,
Danke dass wir teilhaben dürfen!
Gruß Ulli
 
Neues von Arnold
Gestern hat nun endlich meine „mach alles allein“ Software einen Reifegrad erreicht, so daß man sagen könnte: „Ah, ich kann erkennen, das der Mäher irgend etwas sinnvolles macht!“
Der Projektstand beinhaltet nun:
- Aufnehmen einzelner Wegpunkte mittels Funkfernsteuerung
Alternativ: Aufzeichnen der gefahrenen Route mit Punkten im festen Abstand (zB. 1m)
Alternativ: Download einer Route über MissionPlanner
- Vervollständigung /Ergänzung der Route durch Zwischenpunkte alle zB. 1m durch den Mäher selbst, damit wird das Parametrieren der
Navigation einfacher (hoffe ich)
- Down- und Upload von Routen zwischen Mäher und Missionplanner
- Volle Parametrierung über MissionPlanner
- Log-Nachrichten in MissionPlanner
- Natürlich RTK-Navigation mit esp32-Ntrip-Client (in meinem Fall mit Verbindung zur Basisstation)
- Einbindung ins heimische Wlan-Netz, alternativ aber auch als AP
- Esp32-WebServer mit Wlan-Upload der Webseiten. Rover und Esp32 händeln nur die Datenänderungen, der Esp32 hält immer den gesamten
Parametersatz vor.
- Volle Konfiguration des Rovers über Esp32 möglich. Die Parametrierung über Esp32 und MissionPlanner läuft parallel.

Mechanisch:
- Ultraschall-Sensoren nach vorn, Stoßstange vorn-Rechts/Links und Hinten
- Perimeter-Empfänger mit zwei Kanälen/Spulen ist vorgehalten, bei Arnold aber nicht verbaut. Verbaut sind sie bei ChargerFR, der quasi
baugleich ist.
- und natürlich Allrad-Antrieb

Nächste Schritte:
- Optimieren der Genauigkeit beim Navigieren
- Implementieren der Ausweichstrategie
- Mähen im Verbund - schließlich hat Arnold den jüngeren Bruder ChargerFR

Es grüßt Fürst Ruprecht
 

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Neues von Arnold
Gestern hat nun endlich meine „mach alles allein“ Software einen Reifegrad erreicht, so daß man sagen könnte: „Ah, ich kann erkennen, das der Mäher irgend etwas sinnvolles macht!“
Der Projektstand beinhaltet nun:
- Aufnehmen einzelner Wegpunkte mittels Funkfernsteuerung
Alternativ: Aufzeichnen der gefahrenen Route mit Punkten im festen Abstand (zB. 1m)


Es grüßt Fürst Ruprecht
Sehr schönes Video .. und es beruhigt mich, dass in Deinem Fürstentum der Rasen auch nicht viel besser aussieht als bei mir.
Das Aufzeichnen der gefahrenen Route, das ist auch noch eine gute Idee
lenkst Du die Vorderräder noch immer nur durch die unterschiedliche umdrehung pro Minute der Motore?
 
Ja, der Rasen ist eigentlich ideal für Entwickler, da ist nämlich nicht viel zu mähen.
Die Referenz-Route habe ich mit der Maurerschnur abgesteckt. Auffällig ist, daß an bestimmten Punkten die Querabweichung reproduzierbar höher ist als an anderen Punkten. An einer Stelle ist es wohl ein leicht überhängender Strauch, aber das ist eher eine Vermutung. Ein weiterer Punkt ist die Fahrzeugreferenz. Bei der Aufnahme der Punkte gilt als Referenz die Antennenposition auf dem Dach, beim Steuern liegt der GPS-Punkt auf der Mitte der Vorderachse, sonst übersteuert der Rover.
Die Lenkung funktioniert über zwei Dinge:
1. Die Solldrehzahl des jeweiligen Rades. Da spielen auch die Hinterräder eine wichtige Rolle (siehe Standardmäher).
2. Die Abweichnung des Lenkwinkels Soll zu Ist. Aus ihr leite ich ein Stellmoment ab, daß ich den beiden Vorderrädern überlagere. Ungefähr so:
PWM_Lenkung = Kp * Lenkwinkelabweichung; |PWM_Lenkung| < PWM_Lenkung_max.
Aktuell dürfte die Lenkung etwas schneller sein. Das gilt es jetzt noch abzustimmen. Das liegt an den Reglern der Navigation.
Was man auf dem Video nicht sieht, ist das Rangieren. Aktuell berechnet der Rover kontinuierlich die Distanz zum nächsten Punkt und prüft ob er einen maximalen Lenkwinkel überschreitet („bekomme ich die Kurve ?“). Wenn nicht. dann setzt er ein Stück zurück und lenkt gegen. Das ist etwas rudimentär, funktioniert aber. Schöner wäre es, man würde den Rangierprozess etwas detaillierter berechnen, damit die Querabweichung stärker berücksichtigt wird. Das kommt noch.
 
Ja, der Rasen ist eigentlich ideal für Entwickler, da ist nämlich nicht viel zu mähen.
Die Referenz-Route habe ich mit der Maurerschnur abgesteckt.
Ich hatte letzte Woche noch ein Video zum "Schnitt" vorbereitet, hatte aber noch keine Muße dazu alles zusammen zu stellen.
Heute hatte ich noch einen Test vor dem "Landregen" absolviert. Da er ja erkennt ob er innerhalb oder außerhalb der erlaubten Rasenfläche ist, sollte er korrigieren wenn er zu dicht an den Rand kommt. Damit bin ich aber kläglich gescheitert, Ich muss der Steuerung noch mitteilen, dass solange wie ein richtiges Korrektur Mannöver läuft die In- / Outside Boundary Erkennung deaktiviert wird. Sonst schaukelt sich das System auf.
Bei der Spurtreue fiel mir auf, dass er ab und zu erkennbar neben der optimalen Bahn fährt, die Berechnung aber nur wenige Zentimeter auswirft. Da muss ich noch einmal tiefer eintauchen. Ansonsten fange ich langsam an, das Chassis für meinen BobyCar Mäher zu Planen. Der bekommt 4 LINIX Brushless Motore, hoffe dass in den nächsten Tagen dann die beiden Controller für die Vorderräder kommen. Da ich nicht eine solch fürstliche Metallwerkstatt habe, werde ich das Chassis aus 15mm Kupfer Installations-Rohren zusammen löten. Das müsste Stabil genug sein. Oben kommt dann das BobyCar Top drauf.
 
Ich hatte mehrere Fehler in der Umrechnung von Long./Lat.-Koordinaten in Meter und wieder zurück, weil ich bei der Formatwahl der Variablen nicht genug Stellen berücksichtigt hatte. Das macht dann einige Zentimeter aus, die sich addieren, weil bei der Umrechnung Stellen verlohren gehen. Das fällt zunächst nicht auf, weil der Rover ja einer Route folgt. Mit Maurerschnur wird das dann ggf. transparenter. Der Fehler ist aber nicht konstant, daher schwer zu beobachten.
Ein Problem habe ich noch vergessen: Der BLDC-Motor sendet pro Umdrehung ca. 2400 Impulse. Das ist meiner Meinung nach zu viel und das Raddrehsignal schwankt recht stark. Genau ist etwas anderes. Ich hatte mir gedacht, ich baue einen Zählerbaustein als Teiler ein. Lieber wäre mir allerdings ein stabiles, niederfrequentes Signal. Vielleicht kann ich das Getriebe anzapfen.
 
Die letzten zwei Tage habe ich ausführlich Routen erstellt und Arnold fahren lassen. Die automatische Generierung des Wegpunkt-Abstands habe ich von 1m auf 1.8m erhöht. Außerdem an den Reglerparameter gedreht. Der Rover fährt jetzt recht zuverlässig die Route ab. Dabei überprüft die Regelung permanent, ob der verbleibende Abstand zum nächsten Wegpunkt bei maximalem Lenkeinschlag noch ausreicht um den Punkt anzusteuern. Ist dies nicht der Fall, dann fährt der Rover bei vollem Lenkeinschlag 5cm zurück und dann wieder 10cm vor. Das gegebenenfalls mehrfach. Das hat jetzt recht gut funktioniert, ist aber noch keine absolut robuste Lösung. Im Moment kann nach einem Rangieren die Roverposition auch schlechter sein als zuvor. In Summe aber funktioniert es. Probleme gibt es bei Bergabfahrt. Da rutscht der Rover leicht zur Seite weg. Danach rangiert er um den Punkt besser zu erreichen. Das geht dann aber zu Lasten der Genauigkeit. Aktuell mußte ich die Zielgenauigkeit von 0,2m auf 0,5m erhöhen, damit er die Route komplett durchfährt. Ich werde wohl noch einmal an der Maurerschnur entlang fahren müssen und die Parameter weiter trimmen. Ein neues Problem ist heute aufgetreten. Die 4 Räder drehen am Hang an der steilsten Stelle durch. Also werde ich mir wohl Gedanken über die Bereifung machen müssen. Ich denke an eine nachgebende Reifendecke, die die Auflagefläche vergrößert und gleichzeitig als Stoßdämpfer wirkt - schaun wir mal. Im Übrigen: die Route heute hatte ca. 275 Wegpunkte. Im Moment sind die Wegpunkte auf 500 begrenzt. Ich habe allerdings schon Speicher für den Teensy bestellt. Außerdem soll es noch eine Wahlmöglichkeit für verschiedene Routen geben. Dann sind auch mehr Punkte machbar.
Es gibt viel zu tun - wenig zu mähen - was packen wir dann an ?
Es grüßt bei fortgeschrittener Trockenheit
Fürst Ruprecht
 
Hallo, Das ist ein sehr ausführlicher Status, Danke dafür und es scheint als wenn unsere Herausforderungen nicht ganz so weit auseinander liegen.
Entscheidender Unterschied bei mir im Moment noch ist das ansteuern der Wegpunkte. Bei meinem RoπLawnMow lenke ich ja nur über die beiden Hinterräder, daher ist eine 360 Grad Drehung ohne weiteres möglich, Auch ist meine RAsenfläche nahezu ebenerdig, somit muss ich keine Hanglage bezwingen. Mein BobyCar wird ja ein 4WD Antrieb bekommen mit 2 OmniWheels vorn. Da muss ich dann auch mehr berechnen bevor er in die Kurve fährt. Meinen Zielgenauigkeit will ich vom CrossError abhängig machen. Im Moment sage ich einfach "Das Ziel ist erreicht, wenn sich der Mäher in einem Radius von 35cm um das Ziel befindet." habe ich einen CrossError von 18cm kurz vor dem Ziel, dann könnte ich aber auch den GoalRadius verringern. So mein Plan dazu. Mein Pi hat die Wegpunkte in mowtrack_xx.json abgespeichert. Da ist es ganz egal wieviele Wegpunkte die Datei hat, sie wird Punkt für Punkt abgearbeitet. eine Zeile aus dem mowtrack, sieht z.B. so aus
{"id": 42, "start": [52.12671041198698, 8.663407126441598], "end": [52.12666811353076, 8.663433277979495], "length": 5.03, "type": "Mowline", "heading": 159.2} Wegpunkt id:41 wurde abgearbeitet id 42 ist jetzt aktiv und er fährt von seinem aktuellen Punkt auf den "end" Punkt zu. ungefähr nach jedem zurückgelegten Meter wird aktuelle Position und Ziel verglichen und die Fahrbahn wenn nötwendig korrigiert. Taucht ein Hindernis auf, so wird ein Wegpunkt vom Typ Avoidline vor die Id42 gesetzt. Darin wurde ein targetziel je nach Hindernis und Lage errechnet, meistens so um 60cm im Umkreis vom Hindernis, aber innerhalb der zulässigen LawnBoundary. Das target Ziel der avoidline wird dann angefahren. Ist dieses erreicht, wird der Datensatz gelöscht und die id42 ist das nächste Ziel. Das ist mein Algorytmus. Dabei habe ich festgestellt dass es Situationen gibt bei denen er Ausweicht und wieder ausweicht und wieder ausweicht usw.. Bis er dann an dem Ziel von Id42 angekommen ist. Da muss ich noch eine Optimierung einbauen. z.B. Habe jetzt 5x probiert zu id42 zu kommen, scheint zwecklos zu sein ich nehme mir jetzt id43 vor.
Je nachdem wie steil Dein hang ist musst du ggf überlegen die Wegpunkte so zu optimieren, dass er nicht quer an dem Hang entlang fahren muss.
Also vielleicht vorwärts hoch, selbe spur rückwärts runter, unten korrigieren und dann die nächste Spur. Aber das sin sicher Klugschei.. er Gedanken da bist du sicher auch schon drauf gekommen. Physik lässt sich eben nicht austricksen.
Viel erfolg bei weiterhin.
Eine Frage habe ich noch. Kannst Du mir noch einen Hinweis geben wo ich die Scripts für RTK finde? Mein plan ist ja die Korekturdaten wie beim LuBa über LoRa zu senden Dann habe ich ja bereits einen ESP32 und müsste nicht dazu noch ein eigenes python Script auf meinem Pi laufen lassen. Beim BobyCar wird die Architektur sowieso anders. alle 4 ZSX11-h treiber werde ich von einem Pico ansteuern und dem Pico dann nur noch mit rpm und drehrichtung vom Pi über i"c speisen.
So long
guten Wirkungsgrad
Gruß
Ulli
 
Nur so als Spoiler, So könnte die Vorderachse bei meinem BobyCar Mäher aussehen. HinterAchse plane ich genauso, nur dass da die Original BobycCar Räder an die Motore montiert werden. Durckzeit der Konstruktionen ca: 22 Std. auf meinem Prusa Mini. Die Omniwheels hatte ich letztes Jahr schon gedruckt. Bin mal gespannt ob das mit dem Kupfer-Rohr Stabil genug ist. Ansonsten könnte ich das auch durch Austausch von Adapter Blöcken auf 18ner Rohre vergrößern.
View attachment Bildschirmaufnahme 2026-07-30 164911.mp4
 
Chatgpt sagt die Berechnung auf einem esp32 sei schwierig und es gäbe keine fertige/umfassende Bibilotheks-Lösung. Er empfiehlt bur LoRa-Empfang über den esp32 und Weitergabe des Signals an Uart. Dafür schlägt er RadioLib vor.
#include <RadioLib.h>

// Beispiel SX1262:
// NSS, DIO1, RESET, BUSY
SX1262 radio = new Module(5, 26, 14, 25);

void setup() {
Serial.begin(115200); // Diagnose
Serial2.begin(230400); // Verbindung zum Raspberry Pi

int state = radio.begin(
868.0, // Frequenz MHz
250.0, // Bandbreite kHz
7, // Spreading Factor
5, // Coding Rate 4/5
0x12, // Sync Word
10, // Sendeleistung hier beim Empfänger unwichtig
8 // Preamble
);

if (state != RADIOLIB_ERR_NONE) {
Serial.printf("LoRa-Fehler: %d\n", state);
while (true) {
delay(1000);
}
}
}

void loop() {
uint8_t buffer[256];

int state = radio.receive(buffer, sizeof(buffer));

if (state == RADIOLIB_ERR_NONE) {
size_t length = radio.getPacketLength();

// Binäre RTCM-/Korrekturdaten unverändert weitergeben
Serial2.write(buffer, length);
}
}

Weitere Hinweise: arduino-LoRa von Sandeep Mistry; und Allgemein besser UART mit 230400 Baud
 
Chatgpt sagt die Berechnung auf einem esp32 sei schwierig und es gäbe keine fertige/umfassende Bibilotheks-Lösung. Er empfiehlt bur LoRa-Empfang über den esp32 und Weitergabe des Signals an Uart. Dafür schlägt er RadioLib vor.
Danke, Mein Plan sieht so aus. Im Moment habe ich die Basisatation mit dem LC29H-BS und einem Raspberry-Pi Zero realisiert.
Hier der link zu meinem Projekt. Auf dem Pi läuft ja nur das python script (170 Zeilen), Alles andere ist Support. Das muss dann auf den ESP32 also mein Heltec-Lora Board migriert werden, (ich weiß auch schon von wem). Dann teste ich es einfach As it is, also mit Korrekturdaten über WLAN. Funktioniert das, dann implementiere ich die LoRa Funktion und die Korrekturdaten werden über LoRa gesendet. Soweit der Plan, wird aber sicher September werden. In der kommenden Woche will ich noch die Cross_Track Funktion in meinem Mäher iplementieren. Deine Idee mit der Maurer Schnur ist genial. Werde als auf meinem Rasen zwei Lat Lon Punkte ausmessen, die einermaßen weit auseinander liegen. Dann Mähbahnen definieren die einmal von rechts und von links kommend dann auf der Maurerschnur enden. Danach geht es dann weiter auf der Maureschnur. Im idealfall muss er dann auf der Mitte der schnur fahren. Ich werde berichten.
 
Nur so als Spoiler, So könnte die Vorderachse bei meinem BobyCar Mäher aussehen. HinterAchse plane ich genauso, nur dass da die Original BobycCar Räder an die Motore montiert werden. Durckzeit der Konstruktionen ca: 22 Std. auf meinem Prusa Mini. Die Omniwheels hatte ich letztes Jahr schon gedruckt. Bin mal gespannt ob das mit dem Kupfer-Rohr Stabil genug ist. Ansonsten könnte ich das auch durch Austausch von Adapter Blöcken auf 18ner Rohre vergrößern.
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Ich kann jetzt leider nicht erkennen, wie die Achse nachher in den Bobbycar reinkommt. Aus meiner Erfahrung würde ich aber empfehlen möglichst wenig tragende Konstruktion durch Kunststoff zu realisieren. Ich nutze als Grundträger HPL. Das ist nicht sehr teuer aber recht stabil, nur Schläge könnten ein Problem sein (z:B. wenn der ganze Rover von der Werkbank runterfällt). Das HPL läßt sich gut mit der Kappsäge bearbeiten, mit der Stichsäge ist es eher ein Sägeblattkiller. Dafür kann man Gewindebohrungen gut realisieren. Bei deiner Konstruktion könntest du dann mit einfachen Blechwinkeln auskommen.
 
Jetzt habe ich schon Allrad-Antrieb und trotzdem bleibt der Rover an der steilsten Stelle des Hangs hängen - es drehen alle 4 Räder durch. Gut, ich kann die Richtung ändern, dort hinunter fahren und woanders wieder hoch - aber ein Fürst hat bekanntlich ausreichend viel Stolz. Was mir auch nicht gefällt, ist die Hoppel-Fahrt über die Wiese. Daher habe ich mal einen Reifen konstruiert, der federn soll und gleichzeitig die Auflagefläche vergrößert. Er soll natürlich auch auf meine Standard-Felge passen. Wenn es kühler wird, werde ich den Drucker starten, … IMG_0037.pngIMG_0038.png
 
Jetzt habe ich schon Allrad-Antrieb und trotzdem bleibt der Rover an der steilsten Stelle des Hangs hängen - es drehen alle 4 Räder durch. Gut, ich kann die Richtung ändern, dort hinunter fahren und woanders wieder hoch - aber ein Fürst hat bekanntlich ausreichend viel Stolz. Was mir auch nicht gefällt, ist die Hoppel-Fahrt über die Wiese. Daher habe ich mal einen Reifen konstruiert, der federn soll und gleichzeitig die Auflagefläche vergrößert. Er soll natürlich auch auf meine Standard-Felge passen. Wenn es kühler wird, werde ich den Drucker starten, …
Aus welchem Material druckst Du die Reifen TPU? und wie viel % Infill? Lässt der fürtsliche Stolz denn zu, dass Du Dir Grip Verstärker an die Hinterräder baust also Spikes wie für MAMMOTION YUKA 1500/2000 könnte vielleicht ein wenig Platz Probleme geben weil die Räder im Radkasten laufen, oder Du baust Dir so eine Art Ring aus elementen wie Schneeketten, die Ziehst Du dann immer auf, wenn er in die Berge muss. Was meinen "Spoiler" betrifft, so habe ich jetzt für den Vorderen Antrieb allles gedruckt. Das gleiche drucke ich in der kommenden Woche für den Hinterrad Antrieb. Für die Konstruktion habe ich PETG genommen mit 40% Bienenwaaben Infill. Das ganze wird dann später auf einen Rahmen aus Kupferrohr Montiert. eigentlich sollte meine Konstruktion stabiler sein, als die Konstruktion aus dem PiMowBot Projekt. Mal schauen. Aber Danke für den Hinweis.
View attachment VID_20260805_140246.mp4
 
Ja, aus TPU. Infill gibt es bei diesen Reifen fast garnicht. Da die Materialstärke an den meisten Stellen nicht mehr wie 3mm ist, wird das sowieso spannend. Du hast gut beobachtet, da gibt es eigentlich keine Platzreserve mehr. Daher ist dieser Reifen auch so flach. Ich könnte natürlich die Felge kleiner machen. Aber im Moment ist der Vorteil, daß alle Räder an alle Mäher passen. Infill liegt meist bei 20%. Allerdings habe ich jetzt eine Felge im Einsatz, da habe ich im äußeren Bereich 20% Infill und innen an der Anschraubstelle zur Achse 50% und Stahlstifte neben den Schraublöchern (die hier auf dem Bild fehlen), damit sich der Kunststoff nicht so stark verformt. Gegen Traktionshilfe habe ich grundsätzlich nichts, weiß aber, daß das den Rasen streßt. Und ich habe aufgrund von Engstellen Passagen, die viel befahren werden. Man könnte noch Spikes verwenden - allerdings nicht bei diesem gefederten Reifen, sondern nur beim vollen. Einfach Schrauben von innen nach außen durch die Stollen stecken (Loch vorausgesetzt). Wir haben auf unserem Fürstlichen Feuerwehrauto Feldketten - eine Fürstliche Erfindung. Wir kommen mit dem 3,5t Fahrzeug aufgrund seines Frontantriebs keine Wiese hinauf. Daher hat Fürst Ruprecht eingeführt, daß immer die Feldketten mitgeführt werden - das funktioniert. Achso, was sind Feldketten ? Manche nennen sie auch Schneeketten!
PETG ist auch mein Lieblingsmaterial. Auf jeden Fall sieht deine Achse edel aus - habe bei einem Edelmann wie dir auch nichts anderes erwartet.
Wirst du dich auf den Bobbycar setzen?
 
Jetzt habe ich schon Allrad-Antrieb und trotzdem bleibt der Rover an der steilsten Stelle des Hangs hängen Wenn es kühler wird, werde ich den Drucker starten, … View attachment 2092
Ich habe mir noch einmal die fürstlichen Reifen angeschaut. Vielleicht wäre ein groberes Profil hilfreich. So wie es auf dem Bild auf mich wirkt, würde ich das als "Sommerreifen-Profil" einstufen. Die Räder sollen aber auch mit "Gelände" klar kommen. So müsstest Du einen Kompromiss zwischen cooler Design und praktischer Funktionalität wählen. Ich würde mich Traktor Reifen orientieren und würde nur jede 2. Nase des Profils drucken und sie vielleicht auch nicht so geschwungen formen sondern ggf. so wie hier. Damit müsste er im Gelände besser klar kommen.
p.s. Um in der Zeit zu bleiben. Ritter passt zu mir vom Charakter besser als ein Edelmann.
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